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Anstieg der VAE-Exporte nach Japan um 60% in 10 Monaten

posted on 31/12/2008

Die starken Ölpreise gepaart mit kostspieligeren Wirtschaftsgütern haben die Exporte der VAE nach Japan in den ersten 10 Monaten von 2008 angekurbelt. Damit sind die VAE weiterhin Japans zweitgrößter arabischer Handelspartner. Die Exporte nach Japan, zum Großteil bestehend aus Rohöl, verflüssigtem Erdgas und Aluminium, stiegen von Januar-Oktober von ca. US$26,17 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres auf US$32,85 Mrd. (Dh120 Mrd.) steil an. Die Importe aus Japan erhöhten sich im selben Zeitraum um 43 Prozent, u.zw. von US$6,24 Mrd. auf US$8,91 Mrd. Aufgrund dieses Anstiegs konnten die VAE ihre Stellung als zweitgrößter arabischer Exporteur nach Japan hinter Saudi-Arabien und als führender regionaler Absatzmarkt für japanische Produkte, vor allem Autos, elektronische Artikel, Maschinen und Ausrüstungen, Uhren und elektrische Geräte, beibehalten. Aus einem diesbezüglichen Bericht geht hervor, dass sich die gesamten Exporte der VAE und seiner GCC-Partner nach Japan in den ersten 10 Monaten von 2008 auf ca. US$151,02 Mrd. nahezu verdoppelt haben. Japans Importe vom Golf-Bündnis stiegen von nahezu US$16,92 Mrd. im selben Zeitraum auf ca. US$22,62 Mrd. steil an. Saudi-Arabien erwies sich mit Werten von rund US$45,12 Mrd. von Januar-Oktober 2008, verglichen mit US$26,64 Mrd., als führender Exporteur nach Japan. Dank der erhöhten LNG-Lieferungen stiegen Qatars Exporte nach Japan auf US$22,93 Mrd. an, womit Qatar erstmals Kuwait überholt hat. Voraussichtlich werden die Exportziffern in Zukunft noch weiter ansteigen, da immer mehr japanische Unternehmen ihren Bedarf an Flüssigerdgas in Qatar decken werden. Mit einer Fördermenge von 77 Mio. Tonnen im Jahr 2011 wird Qatar die globale LNG-Industrie dominieren. Kuwaits Exporte nach Japan stiegen von US$7,76 Mrd. auf US$13,51 Mrd. steil an, desgleichen Oman von US$2,91 Mrd. auf US$4,76 Mrd. Bahrain verzeichnete als einziger GCC-Staat ein Defizit in der Handelsbilanz mit Japan, da das Land kein Rohöllieferant ist. Japan bezieht über 80 Prozent seines Erdölbedarfs von den GCC-Ländern, Iran, Irak und sonstigen Rohölproduzenten im Mittleren Osten. Allein Saudi-Arabien und die VAE beliefern Japan mit mehr als zwei Millionen Barrel pro Tag, was nahezu die Hälfte der gesamten Rohölimporte ist. Experten zufolge geht der Anstieg in den diesjährigen Exporten der GCC-Länder nach Japan vor allem auf die höheren Rohölpreise an der Quelle zurück, wobei die Exportmengen praktisch unverändert geblieben sind. Von OPEC hieß es, dass der Preis des Rohölkorbs des Kartells in den ersten neun Monaten des Jahres von ca. US$66 im vergangenen Jahr auf einen Durchschnittspreis von US$104 pro Barrel hochgeschnellt ist. Die sechs Mitglieder führen derzeit mit Japan und anderen führenden Industrieländern Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen, in der Hoffnung, dass dies ihren Bemühungen, industrielle Investitionen anzuziehen, und einer Diversifizierung ihrer Wirtschaft zuträglich sein könnte. Japan ist im Lauf der vergangenen zwei Jahrzehnte der führende Handelspartner der GCC und der größte Importeur von Golföl geblieben. Im Handelsaustausch mit der Region wird China jedoch Japan bald eingeholt und in den nächsten Jahren voraussichtlich überholt haben.

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VAE unterstützen Friedensbemühungen in der Region

posted on 24/12/2008

Der Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai, Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, brachte die Unterstützung der VAE für die Bemühungen um eine Förderung und Festigung der Grundlagen für Frieden und Stabilität in Region in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ländern der Welt unter dem Schirm der UN zum Ausdruck. „Es ist im Interesse der VAE, der Region und der gesamten Welt, dass ein Geist der friedlichen Koexistenz und des Dialogs zwischen den Kulturen und Nationen auf Grundlage von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Anerkennung herrscht“, sagte Scheich Mohammed heute in Gesprächen mit Mitgliedern des US Senate Committee on Banking, die die VAE besuchten. Scheich Mohammed und die vier Senatoren tauschten dabei Ansichten zu einer Reihe wirtschaftlicher Themen und zu Fragen von gemeinsamem Interesse aus und erforschten Wege zur Verbesserung der gegenseitigen Zusammenarbeit. In Anbetracht der Situation im Mittleren Osten und der Golfregion legte Scheich Mohammed der Delegation des US-Kongresses seine Vision von Frieden und Stabilität in der Region dar, die durch Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit für die Menschen der Region zu erzielen seien. Scheich Mohammed beschrieb diese Faktoren als Schlüssel für den angestrebten Frieden, die Sicherheit und Entwicklung in der Region.

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VAE sind eines der beliebtesten Urlaubsziele der Welt

posted on 24/12/2008

Einer unabhängigen globalen Studie zufolge sind die VAE weiterhin eines der beliebtesten Urlaubsziele der Welt und erhalten dabei durch die gediegene Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten stets neuen Auftrieb. Im Country Brand Index (CBI) 2008 von FutureBrand werden die VAE als einer der 'Rising Stars' unter den führenden Urlaubszielen der Welt genannt. In der Kategorie "Resort and Lodging Options" kam das Land an erste Stelle, und übertraf dabei Destinationen wie die Vereinigten Staaten, die Maldiven und Australien. Die umfassende Studie wurde nunmehr bereits im vierten Jahr unter 2700 internationalen Geschäfts- und Urlaubsreisenden aus neun Ländern von FutureBrand, einer der weltweit führenden Branding- und Designagenturen und Teil der Interpublic Group of Companies, durchgeführt. Der CBI 2008 enthält Rangordnungen und Trends und berücksichtigt auch diverse Reisemotivierungen, Herausforderungen und Möglichkeiten im Bereich von Reisen, Tourismus und dem Branding der jeweiligen Länder. Mario Natarelli, Co-CEO, FutureBrand kommentiert dazu: "Wenn ein starkes Branding für ein Land erhalten werden soll, ist es notwendig, die Dynamik über Initiativen aufrecht zu erhalten, die die Core Essence des Branding übermitteln. Was die VAE betrifft, so ist das Land weiterhin unübertroffen, was die Bereitstellung von Unterkunftsmöglichkeiten der Weltklasse anbelangt, die in der Industrie neue Maßstäbe gesetzt haben. Die Branding-Initiativen der VAE haben ganz offensichtlich das Ziel, in Servicequalität, Innovation und der Erfüllung der hohen Erwartungen des Hospitality-Marktes ein noch höheres Niveau zu erlangen.“ Der CBI 2008 lobte die laufenden Bemühungen der VAE um ein starkes Branding in Bezug auf Hospitality, die architektonische Einzigartigkeit der Resorts, einen hervorragenden Service und absoluten Luxus. Zu den übrigen Ländern, die in der Kategorie Resort and Lodging Options unter die ersten 10 kamen, waren Kanada, das vom fünften auf den sechsten Platz rückte, die Bahamas und Monaco, die auf Platz sieben und acht verblieben sind, Singapur, das vom achten auf den neunten Platz abrückte, und Tahiti, das vom vierten auf den 10. Platz abfiel.

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Dubais Nichtölhandel steigt von Januar-September 2008 um 44,5% auf DH705 Mrd. an

posted on 22/12/2008

Dem jüngsten Bericht der Statistischen Abteilung von Dubai World zufolge stieg Dubais Auslandshandel im Nichtölbereich in den ersten 9 Monaten von 2008 bis September im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 44,5% steil an. Laut dem Bericht ist für den direkten Auslandshandel Dubais ein Anstieg um 51,2% zu verzeichnen, bei einem entsprechenden Anstieg um 33,4% im Handel über andere Kanäle wie Freihandelszonen und Zollgutlager. Der Director of Procurement, Contracts and Statistics von Dubai World, Herr Saeed Al Qaizi, führt dazu aus: „In Dubais Auslandshandel im Nichtölbereich war für die ersten neun Monate von 2008 ein massiver Anstieg um 217,5 Mrd. Dirham (ca. US$ 59 Mrd.) auf Dh 705 Mrd. (ca. US$192 Mrd.) zu verzeichnen, verglichen mit Dh488,5 Mrd. (US$133 Mrd.) im selben Zeitraum des Vorjahres. Der Direkthandel für die Zeit von Januar-September stieg von Dh304,4 Mrd. in 2007 auf Dh460,3 Mrd. in 2008 an. Der Anstieg in den Importen betrug 52%, u.zw. von Dh215 Mrd. auf Dh326,6 Mrd. Bei der Wiederausfuhr war ein Anstieg von Dh70 Mrd. auf Dh101,3 Mrd. zu verzeichnen, während die Exporte von Dh19,4 Mrd. auf Dh32,2 Mrd. anstiegen.“ Des weiteren gab Al Qaizi bekannt, dass der Nichtölhandel über die Freihandelszonen und Zollgutlager während der ersten neun Monate von 2008 von Dh184,1 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres auf 245,6 Mrd. angestiegen ist, was einer Wachstumsrate von 33,4% entspricht. Bei den Importen war ein Anstieg um 35,6% zu verzeichnen, u.zw. von Dh113 Mrd. auf Dh153,3 Mrd. Die Exporte nahmen um 30% zu und stiegen von Dh71 Mrd. auf Dh92,2 Mrd. an. Nassim Al Mehairi, Acting Manager der Statistischen Abteilung, kommentiert dazu: „China steht mit Dh40,5 Mrd. bei den Importen für diesen Zeitraum an der Spitze von Dubais wichtigsten Handelspartnern. An zweiter Stelle steht Indien mit Dh37,2 Mrd., gefolgt von den USA mit Dh24,9 Mrd. Indien und der Iran waren mit Dh29,3 Mrd. und Dh15,2 Mrd. die maßgeblichsten Handelspartner bei der Wiederausfuhr. Der Irak steht mit Dh6,4 Mrd. an dritter Stelle. Auch bei den Exporten nahm Indien mit Dh13 Mrd. den ersten Platz ein. Die Schweiz lag mit Dh2,2 Mrd. an zweiter und Ägypten mit Dh1,4 Mrd. an dritter Stelle.“

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VAE im Kampf gegen den Klimawandel

posted on 22/12/2008

Die VAE haben ihre Bemühungen um eine Reduzierung der Auswirkungen des Klimawandels verstärkt. Dies ließ der Minister für Umwelt und Wasser, Dr. Rashid Ahmad Bin Fahad, in einer Ansprache vor der 14. Konferenz zum Klimaschutz in Poznan in Polen verlauten. Die VAE haben dieser entscheidenden Frage, deren soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte ein grundlegender Teil der Politik des Landes sind, höchste Aufmerksamkeit gewidmet. Weiter führte Bin Fahad aus, dass die VAE neue Methoden und Systeme für die Ölindustrie übernehmen und entwickeln. Im Rahmen der 2006 gestarteten „Masdar“-Initiative wurden eine Reihe von Programmen und Projekten eingeführt, die die verantwortungsbewusste Haltung der VAE in diesem Bereich exemplifizieren. Des weiteren bezog sich der Minister auf die Verlautbarung der VAE vor wenigen Wochen über den Bau der größten Solarenergieanlage im Mittleren Osten, die in Dubai errichtet wird. In der ersten Phase wird die Produktionskapazität der Industrieanlage, die im letzten Quartal von 2010 den Betrieb aufnehmen soll, 130 Megawatt betragen. Bin Fahad wies auch auf die Bedeutung der Nuklearenergie hin und deren Einsatz für friedliche Zwecke, insbesondere im Bereich von Stromerzeugung und Wasserentsalzung.

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VAE können Budgetüberschuss bei US$23 erhalten

posted on 11/12/2008

Die VAE werden in der Lage sein, den globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu überbrücken, da sich das Land in der guten Lage befindet, den Budgetüberschuss auch 2008 und 2009 zu erhalten, denn es verfügt innerhalb der GCC über den niedrigsten Break-even-Kurs beim Ölpreis von US$23 (Dh84,48) pro Barrel, verglichen mit der Baseline Projection des Internationalen Währungsfonds für den Petroleumpreis von US$68 pro Barrel für 2009, heißt es in einem Bericht der Abu Dhabi Commercial Bank (ADCB).
Der Bericht führt weiter aus, dass die VAE-Schulden durch Auslandsreserven gedeckt sind und die Kapazität des Landes somit nicht beschränkt ist. Die Bank ließ weiters verlauten, dass es sich bei den jüngsten Maßnahmen der Zentralbank zum Einschuss von Liquidität in die lokalen Finanzmärkte lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handelte und dass die zugrundeliegenden Finanzsysteme fest sind.
Die EFG-Holding gab in einer kürzlich durchgeführten Studie bekannt, dass die VAE zum Ausgleich ihres Staatshaushalts pro Barrel nur US$32,40 einzunehmen brauchen. Der Studie zufolge kann Saudi-Arabien seine Budgetausgaben in der gegenwärtigen Höhe erhalten, selbst wenn der Ölpreis auf US$36 pro Barrel zurückgehen sollte, während Kuwait einen Preis von US$75 pro Barrel braucht, und zwar vor allem aufgrund des einmaligen Budgettransfers von US$20 Mrd. zur Kapitalisierung des Sozialversicherungssystems.
In der jüngsten Studie des Washingtoner Institute of International Finance (IIF) heißt es, dass die Wirtschaft der GCC-Länder aufgrund der niedrigeren Ölpreise im kommenden Jahr einen Wachstumsrückgang von 5,7% in 2008 auf 3,6% erleben wird. Andererseits ist zu erwarten, dass die Ölpreise im kommenden Jahr einen Durchschnitt von US$56 pro Barrel erreichen werden und der Break-even-Kurs für die VAE bei US$36 pro Barrel liegen wird.

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Erste Biodieselanlage in den VAE

posted on 11/12/2008

In den VAE soll die erste Biodieselanlage der GCC entstehen, die jährlich 3 Millionen Gallonen des umweltfreundlichen Treibstoffs für Kraftfahrzeuge produzieren und damit bis zum nächsten Jahr die Treibhausgase aufgrund seines geringeren Gehalts an Giftstoffen ganz wesentlich reduzieren wird.
Biodiesel wird aus den verschiedensten organischen Quellen, wie Pflanzenölen, ungenießbaren Ölen und sonstigen Biomassen, gewonnen. Biodiesel kann zu bis zu 20% mit Petrodiesel vermischt werden, was bedeutet, dass an den Kfz-Motoren keine Änderungen vorgenommen werden müssen.
Emirates Biodiesel LLC (EmBio) wird der erste konstante Lieferant von handelsüblichem Biodiesel in den VAE und den GCC-Ländern sein. Die Anlage wird in Al Ain Industrial City gebaut.
Karim Aly, Gründer und Executive Director von EmBio, beschreibt das Unternehmen als eine staatliche Initiative zur Unterstützung des zunehmenden Energiebedarfs in den GCC-Ländern angesichts der steigenden Umweltbelastung.
Embio wird zur Deckung des Energiebedarfs nur ungenießbare Öle als Rohmaterial verwenden, anstelle von Ölen, die aus der Ernährung dienenden Kulturpflanzen gewonnen werden – so Karim Aly. „Unser Ziel ist es, die tatsächlichen ökologischen wie auch die wirtschaftlichen Vorteile von Biodiesel hervorzuheben“, sagt er dazu.
Die EmBio-Anlage soll bis Ende 2009 den Betrieb aufnehmen. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine patentrechtlich geschützten Projekte für den Anbau der Kulturpflanzen als Rohmaterial initiiert. Sobald wir dies jedoch tun, werden wir Kulturpflanzen, die nicht der Ernährung dienen und die auf einem trockenen Boden gedeihen, strategisch auswählen und somit kein fruchtbares Ackerland verwenden, das dem Anbau von Grundnahrungsmitteln dienen könnte“, führt Aly dazu aus.
„Da die weltweite Nachfrage aufgrund des anhaltenden Bedarf seitens der Schwellenländer weiterhin stark sein wird und ein allgemeiner Konsens besteht, die globalen Energiepools zu diversifizieren, wird EmBio auch die Möglichkeit erforschen, in Zukunft andere Märkte zu beliefern“, sagt Aly.

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VAE reichen der Welt die Hand der Freundschaft

posted on 04/12/2008

Die Außenpolitik der VAE ist auf Weisheit, Mäßigung und der Unterstützung von Recht und Gerechtigkeit über Dialog und Verständnis begründet. Ebenfalls grundlegend sind die Achtung internationaler Abkommen und der UN-Charta, die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen, die Achtung von Staatshoheit und Integrität anderer Länder, das Nichteinmischen in die Angelegenheiten anderer Länder und die Beilegung von Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln. Der Präsident, Seine Hoheit Scheich Khalifa Bin Zayed Al Nahyan umriss diese Prinzipien in einer an die Botschafter und Diplomaten der VAE gerichteten Ansprache auf einer jüngst stattgefundenen Sitzung. Er wies dabei auch darauf hin, dass sich die VAE zwar für eine Politik der offenen Tür gegenüber der Welt engagieren, dass dies jedoch nicht bedeute, dass sie ihre Verantwortung aufgeben werden, eine gerechte Sache im internationalen Bereich zu unterstützen. Die VAE werden die Hand der Großzügigkeit und des Friedens allen Ländern und Menschen der Welt reichen und auch weiterhin eine Brücke der Liebe und Freundschaft zwischen den Menschen der VAE und der Welt schlagen.
Als Gründungsmitglied des Gulf Cooperation Council (GCC) engagieren sich die VAE weiterhin für eine Förderung und Festigung der Kooperation zwischen den Mitgliedern. Scheich Khalifa verpflichtete sich, auch in Zukunft eng mit seinen Brüdern, den Führern der übrigen Mitgliedsländer, zusammenzuarbeiten, um gemeinsame GCC-Aktionen zu verbessern, die Wirksamkeit des Councils durch eine Stärkung seiner politischen, wirtschaftlichen, sicherheitsrechtlichen und sozialen Integration anzuheben und weiterhin eng zur Unterstützung der diplomatischen Bemühungen in den spannungsreichen Konfliktgebieten im Mittleren Osten, einschließlich der arabischen Golfregion, zusammenzuarbeiten. Der Außenminister Scheich Abdullah Bin Zayed Al Nahyan forderte die internationale Gemeinschaft seinerseits auf, dem Iran nahe zu legen, positiv auf die aufrichtigen Aufrufe von VAE, GCC und Arabischer Liga zu reagieren und sich bereit zu erklären, diese strittige Frage entweder in direkten Verhandlungen oder über einen Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofs zu schlichten.

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Anstieg im VAE-China-Handel um jährlich 34%

posted on 04/12/2008

Die Handelsbeziehungen zwischen den VAE und China haben in den letzten Jahren ein jährliches Wachstum 34% erlebt. Das ließ Mohammed Ahmed bin Abdul Aziz Al Shehi, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, verlauten. "Der gesamte Wirtschaftsaustausch im Nichtölbereich stieg von US$4 Mrd. (Dh14,68 Mrd.) in 2003 auf US$13 Mrd. in 2007 an, was einer jährlichen Wachstumsrate von 34 Prozent entspricht", sagte er. Insgesamt 31 chinesische Unternehmen sind im Wirtschaftsministerium der VAE gemeldet und es gibt weitere 900 Unternehmen in den Freihandelszonen der VAE. Die Zahl der chinesischen Handelsniederlassungen beträgt 77 und die der chinesischen Handelsmarken 1132.
Die VAE und China haben ein wirtschaftliches, industrielles und technisches Kooperationsabkommen, einen Vertrag zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, einen Vertrag zum Investitionsförderungsschutz und einen Lufttransportvertrag abgeschlossen. Derzeit führen die GCC-Länder auch Verhandlungen mit China über den Abschluss eines Freihandelsvertrages.
In dieser Woche fand die fünfte Sitzung des UAE-Sino Business Committees in Abu Dhabi statt, an der eine Reihe von Beamten und Vertretern der Bundesministerien, der Wirtschaftssektoren und des privaten Sektors in den VAE teilnahmen. Ziel der Sitzung war es, die bilateralen Handelsbeziehungen weiter zu stärken, den wirtschaftlichen Austausch zwischen den beiden Ländern anzuheben, die wirtschaftlichen und Investment-Beziehungen zu entwickeln und den geschäftlichen Austausch zu erweitern. – Emirates Business

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Atlantis lässt Dubai erstrahlen

posted on 27/11/2008

Dubai ist ein Land der Superlative — doch diesmal hat sich das Emirat selbst übertroffen, als der Himmel im Glanz von Feuerwerken erstrahlte, die siebenmal so groß waren, wie die der Olympischen Spiele.
Sie stellten alles Bisherige in den Schatten und beglückten die etwa 2 000 Gäste auf einer der größten Partys der Welt. Scheich Maktoum bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, der stellvertretende Herrscher von Dubai, erschien wenige Minuten vor der Feuerwerksshow auf der Party.
Der Pyrotechnikexperte Grucci markierte die Eröffnung der künstlichen Insel und des Resort Hotels Atlantis-The Palm im ganz großen Stil, als kurz nach Mitternacht der Himmel in den verschiedensten Farben und Formen erstrahlte.
Sol Kerzner war zur Galaeröffnung seines zweiten Atlantis Resort Hotels aus Südafrika angereist. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem in Dubai ansässigen staatlichen Bauunternehmen Nakheel durchgeführt, das auch die palmenförmige Insel schuf, auf der sich das Hotel befindet.
“Atlantis ist riesig – ich hab so was noch nie gesehen”, erklärte die englische Sängerin Lily Allen den Reportern. Fasziniert und voller Bewunderung staunten die Gäste, als sich eine der größten Feuerwerksshows der Welt vor ihren Augen entfaltete. Dann sangen sie und wiegten sich im Rhythmus zu Kylie Minogues temperamentvoller und prickelnder Musik, als sie vor dem Hotel und zum Meer hin ihr Konzert gab. Ein riesiger „Seedrache“ schlängelte sich durch die Menge, bei dem es sich um ein 21 Meter langes Büffet handelte. Mit seinen 3000 handgefertigten Schuppen fügte er sich anmutig in die Menge. Kostümierte Bedienstete boten den Gäste Leckerbissen von drei weiteren Büffets. Sol Kerzner hieß die Gäste willkommen und versprach ihnen einen wundervollen Abend. Insgesamt 113 Künstler waren an der Show beteiligt, die jedoch alle von Gruccis Feuerwerken übertroffen wurden, die Hotel, Insel und Himmel immer wieder in ihr strahlendes Licht tauchten.

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Factfile

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain, Ra’s al-Khaimah und Fujairah).

  • Landesname: Vereinigte Arabische Emirate (VAE) oder Dawlat al Imarat al Arabiyya al Muttahidah
  • Hauptstadt: Abu Dhabi
  • Nationalfeiertag: 2. Dezember (1971)
  • Zeit: UTC plus 4 Stunden
  • Währung: Emirati dirham (Dh oder AED)
  • Wechselkurs: Dh3,67 pro US-Dollar. Der VAE Dirham wird seit Februar 2002 offiziell vom US-Dollar kursgestützt.
  • Fahne: Drei gleichbreite waagerechte Streifen von Grün (oben), Weiß und Schwarz, mit einem breiteren, senkrechten roten Streifen an der Mastseite.
  • Lage: Die im Südosten der Arabischen Halbinsel befindlichen VAE stellen eine ungefähr dreieckige Landmasse dar, deren Küstenlinien die Süd- und Südostküsten des Arabischen Golfs sowie einen Teil der Westküste des Golfs von Oman bilden.
  • Breiten-/Längengrad: 24°N 54°E
  • World MapLocation of UAE
  • Fläche: Ungefähr 82.880 Quadratkilometer. Abu Dhabi macht 87 Prozent der gesamten Landmasse des Landes aus.
  • Küstenlinie: Vor Anlegung der Inselgruppe ‘Dubai Palms’ und anderer Projekte hatte die Küstenlinie des Landes eine Länge von ungefähr 1318 Kilometern. Durch Landgewinnungsprojekte wird sich diese Zahl erhöhen.
  • Topografie: Eine tiefliegende Küstenebene geht in die sanft hügeligen Sanddünen der Wüste Rub al-Khali über, während schroffe Bergketten die Ostgrenze zu Oman säumen.
  • Höchste und niedrigste Punkte: Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich auf Meeresebene und sein höchster Punkt ist der Jebel Yibir mit 1527 Metern.
  • Bodenschätze: Die wichtigsten sind Öl und Erdgas, von denen sich mehr als 90 Prozent in Abu Dhabi befinden.
  • Klima: Die VAE genießen ein Wüstenklima, das im Winter warm und sonnig und während der Sommermonate heiß und feucht ist. Im östlichen Gebirge ist es im Allgemeinen kühler und weniger feucht.
  • Politisches System: Eine Föderation, in welcher der Bundesregierung der VAE verfassungsmäßig spezifische Amtsgewalten zukommen, während andere Machtbereiche den Mitglieds-Emiraten vorbehalten sind.
  • Verfassung: Provisionell am 2. Dezember 1971 angenommen, 1996 permanent gemacht.
  • Präsident: Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi.
  • President: HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Ruler of Abu Dhabi
  • Vizepräsident und Premierminister: Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.
  • Stellvertretender Premierminister: Scheich Sultan bin Zayed Al Nahyan.
  • Stellvertretender Premierminister: Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan.
  • Kabinett: Ein vom Premierminister nominierter und vom Präsidenten ernannter Ministerrat.
  • Rechtssystem: Neben einem Bundesgericht verfügen sämtliche Emirate über weltliche Gerichtshöfe zur Rechtsprechung in kriminellen, zivilen und kommerziellen Angelegenheiten und Islamische Gerichtshöfe zur Überprüfung von Familien- und Religionsstreitigkeiten.
  • Entwicklungshilfe: Seit 1971 gewährte der Abu Dhabi Entwicklungsfonds (ADFD) 555 Ländern insgesamt US$5,4 Milliarden an Entwicklungshilfe (2005). Die VAE leisteten außerdem beträchtliche Nothilfe an von Konflikten und Naturkatastrophen betroffene Regionen, sowohl auf Regierungsebene als auch durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Gesellschaft Roter Halbmond der VAE (RCS).
  • Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen: ABEDA, AFESD, AMF, FAO, G-77, GCC, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCT (Unterzeichner), ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, IHO, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, ISO, ITU, LAS, MIGA, NAM, OAPEC, OIC, OPCW, OPEC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WCO, WHO, WIPO, WMO, WTO
  • Bevölkerung: 4,1 Millionen (Volkszählung von 2005)
  • Staatsangehörige: 21,9% der gesamten gezählten Bevölkerung (3,8 Millionen)
  • Nicht Staatsangehörige: 78,1% der gesamten gezählten Bevölkerung
  • Männliche Staatsangehörige: 50,7%
  • Weibliche Staatsangehörige: 49,3%
  • Staatsangehörige unter 20 Jahren: 51,1%
  • Sprache: Arabisch
  • Religion: Islam, Ausübung aller religiösen Glaubensrichtungen ist gestattet.
  • Geburtenziffer (Schätzung von 2005): 18,78 Geburten/1000 Einwohner
  • Sterbeziffer (Schätzung von 2005): 4,26 Sterbefälle/1000 Einwohner
  • Lebenserwartung bei der Geburt: 78,3 Jahre
  • Gesamtfruchtbarkeitsziffer (2000–05): 2,5 (Geburten pro Frau)
  • Sterblichkeitsziffer für Kinder unter 5 Jahren (2004): 8 pro 1000 Lebendgeburten
  • Neugeborenensterblichkeitsziffer (2004): 5,54 pro 1000
  • Kleinkindersterblichkeitsziffer (2004): 7,7 pro 1000
  • Sterblichkeitsziffer der gebärenden Frauen (2004): 0,01 pro 100.000
  • Analphabetenrate: 9%
  • Rangplatz im Menschlichen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (2006): 49
  • BIP pro Kopf (Schätzung von 2006): Dh139.000
  • Beschäftigtenzahl der Zivilbevölkerung (2005): 2.59 Millionen
  • Prozentsatz von Frauen in der gesamten erwerbstätigen Bevölkerung (2005): 22,4%
  • Wochenende: Freitag und Samstag für Regierungseinrichtungen; viele Privatfirmen betreiben eine Sechstagewoche.
  • Finanzjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
  • BIP (Schätzung von 2006, Nennwert): Dh599 Milliarden
  • Reales BIP-Wachstum (Schätzung von 2006): 8,9%
  • Beitrag des Nicht-Ölsektors zum BIP-Nennwert (Schätzung von 2006): 63%
  • Industriezweige: Öl und Gas, Aluminium, Zement, Kunstdünger, kommerzielle Schiffsreparaturen, Petrochemie, Baumaterialien, Arzneimittel, Lebensmittelverarbeitung, Tourismus
  • Ölproduktionskapazität: 2,7 Millionen Barrel pro Tag
  • Erwiesene Ölreserven: 98,1 Milliarden Barrel
  • Erdgasproduktion: 65 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
  • Erwiesene Erdgasreserven: 6 Billionen Kubikmeter
  • Öl- und Gasexporte (Schätzung von 2006): Dh200 Milliarden
  • Exporte (Schätzung von 2006): Dh488 Milliarden
  • Freihandelszonenexporte (Schätzung von 2006): Dh80 Milliarden
  • Wiederausfuhr (Schätzung von 2006): Dh162 Milliarden
  • Importe (Schätzung von 2006): Dh359 Milliarden
  • Anbauflächen: 260.000 Hektar, 3,1% der gesamten Landesfläche
  • Zahl der Dattelpalmen: über 40 Millionen
  • Agrarprodukte: Datteln, Grünfutter, Gemüse und Obst; Vieh, Geflügel, Eier, Molkereiprodukte; Fische
  • Fischereiflotte: 5191
  • Fischer: 17.264
  • Geschätzter Fangumfang der Fischereiindustrie: 97.574 Tonnen
  • Telekommunikation: florierender deregulierter Markt, moderne integrierte Faseroptik; digitales Netz mit hoher Mobiltelefonnutzung.
  • Internationale Landesvorwahl: 971
  • Internet-Landesvorwahl: ae
  • Festnetz-Teilnehmer: 1,26 Millionen
  • Mobiltelefon-Teilnehmer (2006): 5,78 Millionen
  • Internet-Teilnehmer (2006): 578.000
  • Häfen: insgesamt 15, einschließlich der folgenden Haupthäfen: Mina Zayed, Jebel Ali, Mina Rashid, Fujairah, Khor Fakkan, Mina Saqr, Sharjah. In Abu Dhabi entsteht eine große neue Anlage mit Industriepark, Khalifa Port, bei Taweelah.
  • Internationale Flughäfen: sechs insgesamt mit einem siebten (Dubai World Central), der im Bau befindlich ist.
  • Gesamte installierte Leistung aller Kraftwerke (2006): 16.220 MW
  • Projizierte installierte Leistung aller Kraftwerke (2010): 26.000 MW
  • Jährliches Strombedarfswachstum (2005): : 12%
  • Gesamte Wasserproduktion (2004): 886 Milliarden Liter
  • Fernsehsender: 42
  • Radiosender: 26
  • Zeitungen: 9
  • Zeitschriften: über 160
  • Nachrichtenagentur:: Emirates News Agency (WAM)

 

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